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Auskunftsdateien & Detekteien

Sind Sie im Bereich der Informationsbeschaffung oder Überprüfung von Informationen auf deren fehlerfreien Inhalt tätig, so hängt für alle Betroffen viel von der Qualität Ihrer Arbeit ab. Fehlinterpretation oder falsche Zuordnung von Informationen bergen das Risikopotential Ihrer Berufsgruppe. Die Beschaffung der Informationen und Daten um die sie Ihr Kunde gebeten hat, sind nicht immer leicht zugänglich und schon gar nicht für Jedermann. Dies ist bereits ein Hinweis darauf, welche Brisanz und welchen Einfluss die geprüfte Weitergabe dieser Daten für Ihren Kunden und die weiteren Beteiligten haben kann.

Ein zu unrecht bestätigter Verdacht eines Ihrer Kunden gegenüber einem Dritten kann dessen finanzielle und wirtschaftliche Existenz bedrohen. So zum Beispiel bei einer falschen ungünstigen Auskunft bezüglich dessen Bonität. Dies kann verhindern, dass notwendige Kredite zur Betriebserweiterung nicht gewährt werden und der Geschädigte dadurch nicht in der Lage ist, bereit zugesagte Unternehmensaufträge auszuführen. Oder er verliert seine Positionierung auf dem Markt und hat kann den nötigen Abstand zu Konkurrenzanbietern nicht mehr einhalten. Dies führt letzten Endes zu dem Vorwurf, dass aufgrund Ihrer Fehleinschätzung seine Firma unter erheblichen Umsatzeinbussen zu leiden hat.

 

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Die Prüfung ob dieser Anspruch auf dem darauf resultierenden Schadenersatz gegen Sie gerechtfertigt ist oder nicht ist ebenfalls im Versicherungsschutzumfang der Vermögensschadenversicherung enthalten.
Sie leistet nicht nur, wenn Ihnen oder Ihren Mitarbeitern tatsächlich mal ein Fehler unterlaufen ist, sonder Sie schützt Sie auch vor den finanziellen Folgen eines Gerichtprozesses und dessen Nebenkosten wie Zeugengeld und Stellungnahmen von Gutachtern.

Ein klassisches Beispiel ist die Fehlauskunft darüber, ob es sich für Ihren Kunden lohnt bereits bestehende Forderungen gegen den Schuldner weiter beizutreiben. Durch die Verjährungsfristen können die Ansprüche auf Forderungen verloren gehen wenn Ihr Kunde das weitere Vorgehen vom Ergebnis der einzuholenden Bonitätsauskunft abhängig macht.

Hier noch ein anschauliches Beispiel aus der Schadenpraxis:

Die Detektei erhält den Auftrag Peter Meier aus Mainz wegen erheblicher Fehlzeiten bei seinem Arbeitgeber zu überprüfen. Peter Meier bewohnt eine Doppelhaushälfte in einer Sackgasse. Nach mehrtägiger Überprüfung kommen Sie zu dem Ergebnis dass der Arbeitnehmer definitiv nicht im Krankenstand ist und einer weiteren beruflichen Tätigkeit als Handwerker nachgeht. Ihr Bericht führt zur sofortigen Entlassung des Mitarbeiters. Dieser fühlt sich um Unrecht und führt gegen Ihren Kunden einen Prozess vor dem Arbeitsgericht. Dort stellt sich bei der Beweisaufnahme heraus, dass von Ihnen versehentlich dessen 2 Jahre älterer Bruder Herr Petrus Meier überprüft worden war. Diese beiden Brüder bewohnen jeder eine Seite der Doppelhaushälften.
Die Folgen dieses Irrtums sind die Kosten des Gerichtsverfahrens, sowie Lohn aus Ausnahmeverzug und der Ausgleich von weiteren finanziellen Schäden die Ihr Kunde und der Arbeitnehmer erlitten haben.

 

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